Berlin bleibt das Mekka aller Senioren-Volleyballer und rühmt sich mit neuem Meldeergebnis.

Proske MölckBerlin bleibt das Mekka aller Senioren-Volleyballer und rühmt sich mit neuem Meldeergebnis. Auch dieses Jahr vermeldet der Deutsche Volleyball Verband ein Rekordergebnis von Sandspezialisten. Über 150 Herren- und Damen-Teams spielten und kämpften in 6 bzw. 5 Altersklassen um den Meistertitel.
In der AK 6 (Ü65) trat Udo Mölck vom TSV Husum 1875 e.V. mit seinem neuen Beachpartner Rüdiger Proske von der VG Elmshorn an. Beide kennen und schätzen sich von der Volleyballszene. Obwohl Udo Mölck vorab mit einer Knieverletzung „kämpfte“ und sein Partner über mangelnde Turniererfahrung im Sand verfügte, entschlossen sie sich dennoch zur Teilnahme am größten Event des Jahres.
Gleich 14 namhafte Teams rangen um Punkte und Sätze. Dabei erwischte das Duo Mölck/Proske ein äußerst schweres Gruppenlos. Im Pool C trafen sie als erstes auf den ehemaligen Deutschen Meister Glöckner/Müller vom SSV 80 Gardelegen, der sofort furios begann und sich den 1. Satz mit 15:10 sicherte. Nach dieser Eingewöhnungsphase erspielten sich die Außenseiter Mölck/Proske aufopferungsvoll den 2. Satz knapp mit 15:13.

Im Tie-Break bewiesen sie zudem Nervenstärke, ließen sich nicht abschütteln und sorgten mit 15:12 für einen vielumjubelten 2:1 Sieg. Udo Mölck freute sich darüber diebisch, denn gegen das Duo hatte er bis dahin nie gewinnen können. Ein Auftakt nach Maß, der den Gegner aus Mecklenburg derart schockte, dass er auch im Anschluss seine 2. Begegnung gegen Berg/Beyer sensationell verlor.
Als nächster Gegner von Mölck/Proske standen die spielstarken Graubner und Klemm vom TV 05 Waldgirmes auf dem Plan, die ebenfalls ihr Auftaktmatch im Tie-Break gewinnen konnten. Nun sollte sich zeigen, ob das neuformierte Team für eine weitere Überraschung sorgen würde. Doch Jochen Graubner und Norbert Klemm gaben sich keine Blöße, siegten souverän und unangefochten mit 2:0. Wie sich später herausstellte, erreichten sie verdientermaßen das Finale.
Im 3. Match trafen dann Mölck und Proske auf die Kontrahenten Jürgen Berg und Gerhard Beyer von der WG Potsdam-Waldstadt bzw. Rotation Prenzlauer Berg, die ebenfalls einen Sieg und 1 Niederlage verbucht hatten. Von Beginn an entwickelte sich wieder eine spannende Begegnung, die anfangs von viel Taktik und später von viel Kampfkraft geprägt war. Mit 2 gewonnenen Sätzen (15:10/15:13) sorgten die Ostdeutschen für das bessere Ende. Wenngleich der letzte Satz hart umkämpft war, musste das Schleswig-Holstein-Team einsehen, dass nur ein Sieg in Bestform möglich gewesen wäre.
Wenig später mussten sie in der Zwischenrunde ihre Begegnung mit Dieter Lange und Heiko Vogt aus Ludwigslust austragen. Ein Gegner, den Udo Mölck ebenfalls gut kannte und besonders motivierte. Doch auch den Auftakt machten wieder die Ostdeutschen (11:15). Dann aber übernahmen Rüdiger Proske und sein erfahrener Partner Udo Mölck wieder einmal nervenstark das Spielgeschehen. Während der 2. Satz noch glücklich mit 16:14 gewonnen werden konnte, setzten sie sich im Tie-Break deutlich mit 15:8 durch. Damit hatten sie schon mehr erreicht, als erwartet.
Nach diesen 4 schweren Begegnungen wartete nun endlich eine machbare Aufgabe auf die Schleswig-Holsteiner. Als Kontrahenten lauerten die routinierten Volker Böhr (TV 1861 St. Wendel) und Hans-Jürgen Fuhrmann vom VC Bottrop auf ihre Chance. Allerdings zeigten Mölck und Proske nur wenig Schwächen, siegten erstmalig 2:0 (15:9/15:12) und feierten den 3. Sieg.
Sofort im Anschluss mussten sie gegen die haushohen Favoriten Förmer/Weckmann antreten, die ebenfalls erstmalig zusammen spielten. Wie schon (traditionell), ging der 1. Satz , wieder verloren (15:10). Dann aber zeigte allen voran Udo Mölck, dass er mit seinem Partner nicht gewillt war, eine klare Niederlage hinzunehmen. Punkt um Punkt erkämpften sie sich freudestrahlend den 2. Satz denkbar knapp mit 16:14. Und wieder musste der Tie-Break das Match entscheiden. Doch da hatte das neuformierte Team aus Potsdam Waldstadt und Ober-Roden die Nase vorn (15:8). Zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, dass man gegen den späteren Deutschen Meister nur knapp verloren hatte.
Im 7. und letzten Tages-Match (!!) des Volleyball-Marathons schwanden die Kräfte, lahmten die Bewegungen und schmerzten die Glieder der SG Mölck/Proske, so dass die beiden Kontrahenten Andrzej Fedorczyk und Herbert Steigemann leichtes Spiel und zudem 2 Matches weniger auf ihrem Konto hatten. Das Duo vom TV Markt Schwaben und TSV Neuburg siegte daher 2:0 (15:11/15:10).
Die völlig platt wirkenden „Nordlichter“ zeigten trotz des stark kritisierten Spielplanes eine gute Moral, in dem sie sich nicht beklagten, sondern sich den Anforderungen stellten. Und letztlich waren sie dankbar dafür, dass es keine (weiteren) Verletzungen und/oder Spielabbrüche gab.
Am 2. Spieltag ging es dann in die Platzierungsrunde um Rang 9-12. Hingegen standen die beiden Tabellenletzten aus Ludwigslust (13.) und SSC Südwest Berlin bereits fest.
In dem Viererturnier starteten Mölck/Proske mit einer vermeidbaren Tiebreak-Niederlage gegen Joachim Gerlach und Walter Söndgen aus Ulm bzw. Regensburg. Unter normalen Umständen hätte die SG aus Husum und Elmshorn die Partie für sich entschieden. Doch die müden Beine und Köpfe waren noch nicht wieder im Turniermodus.
Also mussten Reserven freigemacht werden, um nicht noch weiter einzubrechen. Diesmal zeigte Rüdiger Proske seine Spielstärke und bezwang fast im Alleingang das Duo Böhr/Fuhrmann in einer Neuauflage mit 2:0 Sätzen.
Im letzten Match dieser denkwürdigen und äußerst strapaziösen Deutschen Meisterschaft war es dann Udo Mölck vorbehalten, die beiden Vereinsspieler Bernd Fütterer und Dietmar Risto mit seinen gekonnten Angaben zu beschäftigen. Das Duo aus Berlin und Bestensee hatte gegen die trickreichen und wieder erstarkten Schleswig-Holsteiner nichts entgegenzusetzen. Der 2:0 Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und sorgte abschließend für den verdienten 9. Rang bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft.
Beide Spieler aus Husum und Elmshorn zeigten sich mehr als zufrieden über ihre gelungene Premiere. Ein derartiges Mammut-Turnier mit schlechten Vorzeichen und einem fragwürdigen Spielplan so zu überstehen, schafft nicht jeder. Darin waren sich Udo Mölck und Rüdiger Proske absolut einig.
Wie bereits erwähnt, sicherten sich Stefan Weckmann und Bernd Förmer vor Jochen Graubner und „Nobbi „ Klemm den Meistertitel.

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