Großer Achtungserfolg für die Volleyball-Friesengeister Mölck/Rehren.

Mit Bernd Fütterer und Gerhard BeyerAlljährlich zelebrieren die Seniorinnen und Senioren in der Bundeshauptstadt ihre Deutschen Meisterschaften. An diesem Wochenende, 08./09.09.2018, war ihnen der Wettergott mehr als hold. Wolkenloser Himmel mit traumhaften Temperaturen und Sonne satt sorgten für ideale Wettkampfbedingungen. Kein Wunder also, dass gleich 148 Damen- und Herrenteams an den Start gingen und somit dem Deutschen Volleyball Verband (DVV) ein Rekordergebnis bescherten.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Turnierleitung erfolgte eine besondere Ehrung der ältesten Volleyballerin und des ältesten Spielers. Unter tosendem Beifall wurde dem 75-jährigen Peter Rehren vom TSV Husum die begehrte Holztrophäe „Legende des Volleyballsports“ überreicht. Damit würdigte der DVV bereits zum 2. Mal ein Vereinsmitglied aus der Stormstadt Husum. Olaf Waterstradt, der diesmal nicht zur DSBM antrat, nahm schon 2015 die reizvolle Holzskulptur entgegen.

Angespornt von dieser Ehrung starteten Rehren und Mölck besonders motiviert ins Turnier. Erster Gegner in der hammerschweren 3er-Gruppe waren die beiden Ostdeutschen Gerhard Beyer und Bernd Fütterer vom WSG Potsdam-Waldstadt bzw. SV Friesen Berlin. Nach kurzem Abtasten spielten beide Teams sogleich auf Augenhöhe, keines konnte sich so recht absetzen. Nervenstark und mit etwas Glück sicherten sich die Stormstädter den so wichtigen 1. Satz mit knapp 16:14. Danach zeigte besonders der 75-jährige Peter Rehren, dass er noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört. Kampfstark wehrte er zahlreiche Bälle des Gegners ab und punktete permanent. Sein Partner Udo Mölck stand in nichts nach – spielte, wie gewohnt, mit viel Übersicht und Routine. So konnten sie verdientermaßen auch den 2. Satz (15:10) für sich entscheiden. Damit gelang den an Rang 11 (von 12) gesetzten Husumern ein überraschender Sieg gegen die auf Platz 7 gesetzten Berliner!

Ohne große Verschnaufpause ging es dann im 2. Spiel des Tages gegen das an Nr. 3 gesetzte Team Herbert Steigemann und Stefan Weckmann vom TSV Neuburg und VC Ober-Roden. Erwartungsgemäß trumpfte der mehrmalige Deutsche Meister Weckmann sofort auf und sicherte sich den 1. Satz deutlich mit 15:7. Dann aber drehte das Husumer Duo das Match, gewann sensationell den 2. Satz (15:10) und erkämpfte sich den Tie-Break. Im Entscheidungssatz spielten die TSV-Aktiven lange Zeit auf Augenhöhe, mussten aber dem routinierten Gegner mit ebenfalls 15:10 den knappen 2:1 Sieg überlassen.

Dennoch zeigte sich Spielführer Udo Mölck auch nach der Niederlage noch sichtlich zufrieden, denn in dieser schweren Gruppe hatte jeder jeden geschlagen. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses stand überraschend Husum 75 mit dem ältesten Teilnehmer des Turniers als Gruppensieger (Pool C) fest.

Im letzten Match des Tages trafen sie dann in der Gewinnerrunde auf Norbert Engemann und Hans Steffen Seidel von der BSG Fliegerhorst Wahn e.V.. Auch die Beiden aus NRW hatten in ihrem Pool 1 Sieg und 1 Niederlage zu verzeichnen. Von daher war wieder Spannung angesagt. Mölck/Rehren begannen furios, erspielten sich sofort einen 4-Punkte-Vorsprung, vergrößerten den Abstand und zeigten kaum Schwächen. Kein Wunder also, dass der Eröffnungssatz klar mit 15:9 gewonnen werden konnte. Den Sieg vor Augen verspielten sie dann allerdings den 2. Satz (7:15), womit wiederum der Tie-Break entscheiden musste. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es ihnen nicht in Führung zu gehen. Immer wieder punkteten die Kölner in dem sie den Husumer Rehren überspielten und ihn zu schweren Rettungsaktionen zwangen. Letztendlich behielten sie die Oberhand und rangen die bis dahin bravourös spielenden Husumer endgültig 15:11 nieder.

Mit 3 schweren Spielen und 2 ebenso schweren Schiedsgerichten im Gepäck endete für die Husumer die kräftezehrende, aber in jeder Hinsicht erfolgreiche Vorrunde.

Am nächsten Tag trafen die „Nordlichter“ Mölck/Rehren in der sog. Verliererrunde auf das bayrische Duo Willi Hanke und Walter Söndgen vom TV Altdorf bzw. RT Regensburg. Von Beginn an ließen die beiden Husumer keinen Zweifel aufkommen, wer diese Begegnung für sich entscheidet. Platzierte Aufschläge, gekonnte Annahmen und klug geschlagene Angriffsbälle sorgten für einen glatten 2:0 Sieg (15:8/15:10).

Durch diesen 2. Turniersieg setzten die Schleswig-Holsteiner ihre kleine Erfolgsgeschichte fort. Insgeheim hofften sie nun auf einen weiteren machbaren Gegner. Doch mit den beiden Brandenburgern Reinhard Müller und Bernd Siegmeier vom SV Malxe-Nosdorf e.V. wartete ein spielstarkes und angriffsfreudiges Team auf die Husumer.

Obwohl Udo Mölck so manchen Angriffsball von Bernd Siegmeier abwehren konnte, vermochte er allein nicht das Blatt zu wenden. Zudem stellte der Lausitzer sein Angriffsspiel schnell um, „legte“ die Bälle gekonnt ins Husumer Feld und sammelte Punkt für Punkt. Mithin ging der 1. Satz 15:9 an die Brandenburger. Auch im 2. Satz dominierten die Lausitzer, allen voran der dynamische Siegmeier, der fast allein das Match gewann. Mit 15:7 sicherten sie sich einen klaren 2:0 Satzsieg.

Spielführer Udo Mölck und Partner Peter Rehren hatten zwar reichlich „Körner“ gelassen, waren aber dennoch mit dem Turnierergebnis hoch zufrieden. Denn nach Bekanntgabe der Turnierleitung belegten die Husumer gemeinsam mit den Ostdeutschen Lothar Jährig und Heiko Voigt den ausgezeichneten und nie erwarteten 7. Platz!

Deutscher Meister wurde wieder das Erfolgs-Gespann Hermann Rethfeld und Johannes Richter aus Magdeburg.

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  • Mit_Bernd_Siegmeier_und_Reinhard_Müller

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